Dominik Rigoll

Dr. Dominik Rigoll ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am ZZF Potsdam. Im Rahmen der Forschungsgruppe bearbeitet er das Postdoc-Projekt „Nationalistische Parteien in deutschen Parlamenten, 1945–1990“.

Vita

2019–2021
Koordinator der Graduiertenförderung am ZZF Potsdam

seit April 2015
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)

Februar–März 2015
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, Abteilung Berlin

WS 2014–2015
Visiting Fellow, History Departement, Princeton University, Princeton NJ

WS 2013–2014
Fernand Braudel Fellow, Institut d‘histoire du temps présent, Paris

2010–2014
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Friedrich-Schiller-Universität Jena

2009–2010
Co-Leitung der Forschungsgruppe „Nationalsozialismus und autoritäre Regime“, Centre Marc Bloch Berlin

2009
Wissenschaftlicher Projektkoordinator und Assistent der Direktion, Centre Marc Bloch Berlin

2003–2010
Dr. phil., Freie Universität Berlin

2000–2003
M.A., Freie Universität Berlin

1999–2000
Maîtrise d‘histoire, Université Bordeaux-III

Publikationen

Monografie

Staatsschutz in Westdeutschland. Von der Entnazifizierung zur Extremistenabwehr, Göttingen 2013 (2. Aufl. 2013).

Herausgeberschaften

(Mit der Redaktion des Zeithistorischen Arbeitskreises Extreme Rechte), Zeitgeschichte der Rechten. Neue Arbeiten zu einem jungen Forschungsfeld, Schwerpunkt auf Zeitgeschichte-online, seit August 2020, https://zeitgeschichte-online.de/themen/zeitgeschichte-der-rechten.

(Mit Marc Bergère, Jonas Campion, Emmanuel Droit und Marie-Bénédicte Vincent) Pour une histoire connectée et transnationale des épurations en Europe après 1945, Bruxelles 2019.

(Mit Norbert Frei) Der Antikommunismus in seiner Epoche. Weltanschauung und Politik in Deutschland, Europa und den USA, Göttingen 2017.

Artikel und Kapitel zur politischen Rechten

Internationalismus von rechts. Deutsch-französische Annäherung unter nationalistischen Vorzeichen (1914–1945), in: Corine Defrance/Ulrich Pfeil (Hg.), „Versöhnung“ zwischen Vergessen und Erinnerung. Geschichte eines bewegten Konzepts, erscheint 2022 bei Peter Lang.

Public History von links nach rechts. Zur De:Nationalisierung des Zeithistorischen in Besatzungszeit und Bundesrepublik, in: Frank Bösch/Stefanie Eisenhuth/Hanno Hochmuth u.a. (Hg.), Public Historians. Zeithistorische Interventionen seit 1945, Göttingen 2021, S. 87–105.

(Mit Laura Haßler), Forschungen und Quellen zur deutschen Rechten, Teil 1: Ansätze und Akteur*innen, in: Archiv für Sozialgeschichte 61 (2021), S. 569–611.

(Mit Yves Müller) Zeitgeschichte des Nationalismus. Für eine Historisierung von Nationalsozialismus und Rechtsradikalismus als politische Nationalismen, in: Archiv für Sozialgeschichte 60 (2020), S. 323–351.

Rechte Gewalt in und aus Deutschland. Ein Jahrhundertproblem, in: LuXemburg 12 (2020), H. 2, S. 56–61.

Ambivalenzen des Antikommunismus. Von der Niederschlagung der Pariser Kommune zum Vernichtungskrieg gegen den „jüdischen Bolschewismus“, in: Die Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Stasi-Unterlagen (Hg.), „Ein Gespenst geht um in Europa …“. Der Kommunismus im 20. Jahrhundert, Schwerin 2018, S. 101–121.

Antikommunismus vor 1917? Eine Skizze, in: Norbert Frei/Dominik Rigoll (Hg.), Der Antikommunismus in seiner Epoche. Weltanschauung und Politik in Deutschland, Europa und den USA, Göttingen 2017, S. 32–48.

Ein vollständiges Publikationsverzeichnis findet sich auf der Mitarbeiterseite beim ZZF.

Kontakt

Dr. Dominik Rigoll
Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

E-Mail: rigoll@zzf-potsdam.de